Polizeibericht

FW-HH: Notfallseelsorgerin der Feuerwehr Hamburg betreut LKW Fahrer nach tödlichem Verkehrsunfall mit einer Radfahrerin

Hamburg (ots) - Hamburg Eimsbüttel, 07.05.2018, 08.16 Uhr, Technische Hilfeleistung mit Menschenrettung bei Verkehrsunfall mit Lastkraftwagen (THLKWY), Osterstraße / Eppendorfer Weg

Mehrere Verkehrsteilnehmer und Augenzeugen meldeten der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg über den Notruf 112 einen Verkehrsunfall zwischen einem LKW und einer Fahrradfahrerin im Kreuzungsbereich der Osterstraße / Eppendorfer Weg. Die Radfahrerin sei ansprechbar und unter dem Fahrzeug eingeklemmt. Daraufhin alarmierten die Beamten der Rettungsleitstelle sofort einen Löschzug, einen Führungsdienst (B-Dienst), den Umweltdienst, einen Rettungswagen, einen Gerätewagen Rüst 2, den Rettungshubschrauber des Bundeswehr-Rettungszentrums, den Kran der Feuerwehr Hamburg mit Wechselladefahrzeug und Abrollbehälter Kranmaterial, den diensthabenden Pressesprecher sowie die Freiwillige Feuerwehr Eppendorf mit einem Gerätekraftwagen mit Lichtmastanhänger und einem Gerätewagen Rüst 3 zur Einsatzstelle.

Vor Ort stellten die ersteintreffenden Einsatzkräfte fest, dass eine circa dreißigjährige Radfahrerin unter einem LKW mit Kofferaufbau zwischen Vorder- und Antriebsachse lag, nicht eingeklemmt und nicht mehr ansprechbar war. Den Notfallsanitätern der Feuerwehr Hamburg gelang es schnell die Patientin mit Hilfe einer Schaufeltrage unter dem Fahrzeug hervorzuholen und direkt die rettungsdienstliche Versorgung einzuleiten. Zusammen mit dem Notarzt gelang es dem Rettungsteam trotz maximaler rettungsdienstlicher Versorgung und durchgeführter Reanimationsmaßnahmen nicht die Patientin zu retten. Sie verstarb noch an der Unfallstelle an den Folgen eines Überrolltraumas und der hierdurch erlittenen multiplen lebensbedrohlichen Verletzungen. Der Leichnam wurde anschließend mit einem Rettungswagen der Feuerwehr Hamburg ins Institut für Rechtsmedizin transportiert. Der unverletzte, jedoch schockierte Fahrer des LKW wurde zunächst durch Notfallsanitäter der Feuerwehr betreut und im weiteren Verlauf einer nachgeforderten Notfallseelsorgerin der Feuerwehr Hamburg übergeben. Im Anschluss an die Rettungsmaßnahmen wurde die Unfallstelle der Polizei zur Ursachenermittlung übergeben.

Insgesamt waren 30 Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr vor Ort in Einsatz.

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