Polizeibericht

HZA-HH-Hafen: Drogen-Kristalle im Wert von 120.000 Euro beschlagnahmt - Hamburger Zoll nimmt Drogenkurier mit 10 Kilogramm MDMA-Kristallen fest

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MDMA-Kristalle Zoll

Hamburg (ots) - Insgesamt 10.380 Gramm MDMA-Kristalle, 6 Gramm Heroin und 8,2 Gramm Marihuana konnten Hamburger Zöllner am 17.03.2018 bei einem litauischen Drogenkurier sicherstellen. Im Rahmen eines gemeinsamen Einsatzes mehrerer Kontrolleinheiten des Zolls, wurde an der Aarbachkate in Hollenstedt an der A7 am späten Nachmittag unter anderem auch ein Reisebus aus den Niederlanden kommend kontrolliert. Bei der Kontrolle der Passagiere und deren Reisegepäck fiel den Kollegen auf, dass ein Mann unbemerkt seinen Koffer zu den schon kontrollierten Gepäckstücken stellen wollte. Mittels eines mobilen Röntgengerätes und der anschließenden physischen Überprüfung des Kofferinhaltes, stellte sich dann schnell heraus, warum der litauische Staatsbürger diesen Täuschungsversuch unternahm. Neben Waschmittel, Süßigkeiten und dem auf einer Reise üblich mitgeführten Utensilien, kamen auch zehn Beutel der "Partydroge" MDMA-HCL (Methylendioxymethylamphetaminhydrochlorid) in Kristallform zum Vorschein. "Erste Laboruntersuchungen haben ergeben, dass das Betäubungsmittel hoch konzentriert ist und der Reinheitsgehalt bei 90 Prozent liegt", so Udo Storch, Pressesprecher des Haupt-zollamtes Hamburg-Hafen. Storch weiter: "Es ist durchaus möglich und üblich diese Drogenmenge noch für den Straßenverkauf mit anderen Mitteln zu strecken, um einen höheren Gewinn zu erzielen". Der Drogenkurier wurde verhaftet und sitzt nunmehr aufgrund eines Haftbefehles des Amtsgerichts Tostedt in der Justizvollzugsanstalt Bremervörde ein.

Zusatzinformation: MDMA-Kristalle (MDMA=Grundstoff für Ecstasy) werden oft in Getränken aufgelöst oder mit angefeuchtetem Finger "gedippt". Der Konsum der Droge kann gefährliche Nebenwirkungen haben. So ist es nicht selten, dass es zu Herzrasen, Ansteigen der Körpertemperatur und Austrocknung, massive Angstzustände, Depression, psychotische Störungen, Nieren- und Leberversagen, Kreislaufkollaps kommen kann.

Rückfragen bitte an:

Hauptzollamt Hamburg-Hafen
Pressestelle
Udo Storch
Telefon: 040-78085-103
E-Mail: presse.hza-hamburg-hafen@zoll.bund.de
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