FW-HH: Reizgas sorgt für Einsatz der Feuerwehr Hamburg in Asklepios Klinik Barmbek

  • veröffentlicht am 05.06.2019 13:06 Uhr
  • Polizeibericht

Hamburg (ots)

Hamburg Barmbek-Nord, Technische Hilfe Gefahrstoff mit medizinischem Notfall (THXNOTF), 05.06.2019, 13:08 Uhr, Rübenkamp

Am Mittwochmittag wurde die Feuerwehr Hamburg über den Notruf 112 in die Asklepios Klinik Barmbek gerufen. Mitarbeiter des Krankenhauses hatten in einer Toilette zwischen der Notaufnahme und dem Eingangsfoyer einen beißenden Geruch wahrgenommen. Reinigungspersonal sollte dies daraufhin prüfen und beseitigen. Nach dem Betreten der Toilette klagten die Mitarbeiter über Atemwegsreizungen, die Feuerwehr Hamburg wurde daraufhin alarmiert. Durch die Rettungsleitstelle wurden ein Löschzug und der Gefahrgutzug der Feuerwehr Hamburg zum Krankenhaus entsandt. Die Einsatzkräfte gingen unter umluftunabhängigem Atemschutz und unter einer verstärkten Schutzkleidung, Körperschutzform II genannt, in den Gefahrenbereich vor, um die Substanz zu beproben. An der Wand der Toilette stellten die Einsatzkräfte eine klebrige, gelbe Substanz fest. Mit mehreren Messgeräten konnte durch den Umweltdienst der Feuerwehr festgestellt werden, dass es sich bei der Substanz sehr wahrscheinlich um einen Trägerstoff für ein Reizgas handelte. Zwischenzeitlich wurde die Lüftungsanlage durch das Klinikpersonal für den betroffenen Bereich abgeschaltet, um eine Verbreitung des Stoffes innerhalb des Gebäudes auszuschließen. Weiterhin wurde die Notaufnahme für die Anfahrt von Rettungswagen durch die Rettungsleitstelle gesperrt. Insgesamt klagten 5 Personen über Augen- und Atemwegsreizungen und mussten im Krankenhaus ärztlich versorgt werden. Nachdem die betroffene Stelle provisorisch von der Substanz gereinigt wurden war, konnte die Einsatzstelle der Polizei zur weiteren Ermittlung übergeben werden. Der Einsatz der Feuerwehr Hamburg dauerte insgesamt eineinhalb Stunden.

Eingesetzte Kräfte: 1 Löschzug der Berufsfeuerwehr, 1 Führungsdienst (B-Dienst), 1 Umweltdienst, 1 Gefahrgutzug der Feuerwehr Hamburg, 1 Rettungswagen, 1 Pressesprecher, insgesamt 34 Einsatzkräfte

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