POL-HH: 191013-2. Schwerer Verkehrsunfall nach Verdacht des illegalen Fahrzeugrennens in Hamburg-Horn

  • veröffentlicht am 13.10.2019 10:10 Uhr
  • Polizeibericht

Hamburg (ots)

Unfallzeit: 13.10.2019, 01:40 Uhr Unfallort: Hamburg-Horn, Sievekingsallee

Bei einem schweren Verkehrsunfall nach einem illegalen Fahrzeugrennen wurden in den frühen Morgenstunden insgesamt sechs Personen zum Teil lebensgefährlich verletzt. Der Verkehrsunfalldienst Ost (VD 3) übernahm die Ermittlungen.

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand befuhr ein 20-Jähriger mit seinem Pkw Audi A 6 die Sievekingsallee in Richtung stadteinwärts im linken Fahrstreifen als sich ihm von hinten zwei Fahrzeuge mit hoher Geschwindigkeit näherten.

Bei diesen Fahrzeugen handelte es sich um einen BMW X 5 auf dem linken und einem Audi A 6 auf dem rechten Fahrstreifen.

Im weiteren Verlauf überholte der 22-Jährige Fahrer des BMW den 19-jährigen Fahrer des Audi A 6 und wechselte auf den rechten Fahrstreifen, um nicht auf den vorausfahrenden Audi aufzufahren.

Hierbei kollidierte er jedoch mit dem überholten Audi. Dieser drehte sich hierauf und schleuderte gegen mindestens elf geparkte Fahrzeuge am Straßenrand und dem Heck des vorausgefahrenen Audis.

Der BMW drehte sich ebenfalls und stieß mit der Beifahrerseite gegen einen auf der Mittelinsel stehenden Baum.

Der 22-jährige BMW-Fahrer und ein 39-jähriger Beifahrer verletzten schwer und wurden mit lebensgefährlichen Verletzungen in Krankenhäuser eingeliefert.

Ein Insasse des BMW wurde darüber hinaus schwer und ein weiterer Mitfahrer leicht verletzt. Sie wurden ebenfalls in Krankenhäuser eingeliefert.

Der 19-jährige Fahrer des Audi A 6 blieb unverletzt. Sein ebenfalls 19-jähriger Beifahrer wurde leicht verletzt.

Leicht verletzt wurde auch der 20-Jährige des Audi 6.

Der BMW und der Audi A6 des 19-Jährigen erlitten Totalschäden.

Zur Unfallrekonstruktion wurde ein Sachverständiger hinzugezogen.

Da der Verdacht des illegalen Fahrzeugrennens besteht, wurden die Führerscheine der 19 und 22 Jahre alten Männer beschlagnahmt und Strafverfahren eingeleitet.

Die Ermittlungen dauern an.

Th.

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